Anmeldung  

   

Hausordnung

  • Wenn ich das Schulhaus betrete, grüße ich freundlich.
  • Ich bemühe mich, möglichst alle Personen, die mir begegnen, zu grüßen.

Auch die Wörter „ BITTE“ und „DANKE“ verwende ich, wenn es die Situation erfordert.

  • Ich komme pünktlich zum Unterricht. Wenn ich zu spät komme, entschuldige ich mich.
  • Ich behandle sämtliche Einrichtungen und Anlagen der Schule, einschließlich der zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel, schonend.
  • Die Arbeitsmittel meiner Schüler beschädige ich nicht mutwillig. Wenn ich etwas beschädigt habe, melde ich es meiner Lehrerin. Ich bemühe mich, so weit wie möglich, den Schaden wieder zu beheben.
  • Ich gehe mit meinen Mitschülern nett und freundlich um und gefährde niemanden durch rücksichtsloses Verhalten. Einfach gesagt – ich behandle andere so, wie ich gerne behandelt werden möchte.
  • Mittel, die ich zum Unterricht benötige, bringe ich verlässlich mit und ergänze sie, falls notwendig.
  • Gegenstände, die die Sicherheit gefährden oder den Unterricht stören, bringe ich nicht in die Schule mit. Sollte ich mich nicht an die Anordnung halten, werden diese Dinge abgenommen und meinen Eltern ausgefolgt.
  • Mein Handy ist in der Schultasche und von 8-Unterrichtsende abgedreht.
  • Bei einer Erkrankung verständigen meine Eltern die Lehrerin.
  • Habe ich verabsäumt, meine Pflichten zu erfüllen, hole ich die vergessenen Aufgaben rasch nach.

Ich halte mich an diese Vereinbarungen.

Schwache fördern – Starke fordern!

Förderkonzept der VS Zeiselmauer

Die Förderung von Schüler/-innen ist ein grundsätzlicher pädagogischer Auftrag der Schule und elementares Prinzip jedes Unterrichts. Förderung meint einerseits bestmögliche Entwicklung des individuellen Leistungspotenzials, aber auch Abhilfe bei Lernversagen und das Verhindern negativer Beurteilung. Fördern bezieht sich aber auch auf die Entwicklung und Entfaltung der kindlichen Gesamtpersönlichkeit. Fördern heißt motivieren und damit verbunden die Freude am Lernen und an Schule im Allgemeinen zu wecken.

Förderung stellt ein  Qualitätselement von Schule dar.

In unserer Volksschule erfolgt Förderung

a) durch Differenzierung und Individualisierung im Unterricht:

In der Volksschule sind heterogene Gruppen die Norm:

Es ist das Ziel modernen Unterrichts, individuelle Lernvoraussetzungen

zu berücksichtigen, Schwache zu fördern und Starke zu fordern.

Integration ist Menschenrecht:

Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollen in die Gruppe Gleichaltriger

integriert werden und sonderpädagogische Förderung in der Kleingruppe und

im Stützunterricht erfahren. Integrationsklasse/Einzelintegration:

Erarbeitung individuelle Förderpläne, regelmäßige Teambesprechungen, 

Beiziehen von Experten/-innen, Kontakt mit außerschulischen Einrichtungen,

vermehrte Elterngespräche, Helferkonferenzen.

Die Pflege von Kontakten an der „Nahtstelle", zu den Kindergärten und zur Hauptschule, ist uns wichtig, um Übertrittsprobleme zu mindern: 

Besuche, gemeinsame Aktivitäten, Schnuppertag, Schuleinschreibefest.

Der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerkes als auch Förderstunden zur Stützung im Sinne einer Krisenintervention (Kontakte zur Schulpsychologin und zur Beratungslehrerin,

zum SPZ-Leiter und zur Jugendwohlfahrt) ist selbstverständlich für unser Team.

b) durch gezielten Förderunterricht – explizite Förderstunden:

  • Förderstunden zur Stützung und zur Prävention von Schulversagen,

  • in flexiblen Kleingruppen, 

  • am Kind orientiert,

  • in Kooperation mit den Eltern, im Sinne des Frühwarnsystems.

  • unterschiedliche Methoden zur Motivationssteigerung (Kinesiologie)

  • DndM: Besondere sprachliche Förderung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache

c) durch den Aufbau wichtiger  Kompetenzen als Unterrichtsprinzip:

Das Entwickeln von Einstellungen und Werthaltungen, die erfolgreiches Lernen 

und den Aufbau einer gesunden Persönlichkeit ermöglichen und unterstützen, 

ist ein grundsätzlicher Auftrag an die tägliche Arbeit der Klassenlehrerinnen:

d) Sach- und Methodenkompetenz –  learning to know, learning to do:

  • Informationen beschaffen, vorhandene Quellen nutzen - Nachschlagwerke, Sachbücher, Internet, Interviews

  • Wesentliches eines Sachtextes erfassen: Gliedern, Markieren, Strukturieren, Klippert

  • Wissen effektiv einprägen, vernetzen und behalten – durch Training, Übung und Wiederholung

  • Lernergebnisse präsentieren und zusammenfassen - Plakate, Projektberichte, Redeübungen

  • Seinen Lerntyp kennen lernen, Lerntechniken auswählen und anwenden

  • Erkennen, dass nicht stundenlanges Üben, sondern oft die richtige Wahl der Lernart und das Ausprobieren verschiedener Wege zur Lösung führen.

    Drei Kolleginnen sind im Lehren und Lernen nach der Methode/Dr. Klippert ausgebildet.

    Regelmäßige Evaluierung des Unterrichts: Salzburger Lesescreening, Eggenberger Rechentests

e) Sozialkompetenz –  learning to live together:

  • Regeln des Zusammenlebens, Verhaltensvereinbarungen erarbeiten, verstehen und einhalten (Haus- und Klassenordnung)

  • Teamfähigkeit (niemanden ausgrenzen, Rücksicht nehmen, eigene Meinungen mit Argumenten begründen, Hilfe anbieten und annehmen)

  • Konfliktfähigkeit (gewaltfreie Lösungen, sachliche Kritik üben und auch annehmen lernen) 

  • Gesprächsbereitschaft lernen (Konflikte nicht anstehen lassen, sondern im Gespräch ausdiskutieren, Problemlösungen suchen und annehmen).

f) Selbstkompetenz –  learning to be:

  • Aus eigenem Antrieb Aufgaben übernehmen, sich aktiv einbringen

  • Forschergeist und Neugierde entfalten

  • Selbsteinschätzung entwickeln: Eigene Schwächen und Stärken erkennen und damit Umgehen lernen, Fortschritte und Erfolge wahrnehmen, selbstkritisch sein

  • Mit Misserfolgen umgehen können - Frustrationstoleranz, an Herausforderungen nicht verzweifeln, sondern sie als Ansporn zu nehmen. 

Lernmotivation und Lernwille sind die entscheidenden Voraussetzungen für lebenslanges Lernen und wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen persönlichen Lebensgeschichte. Mehr denn je ist die Entwicklung dieser Eigenschaften notwendiger Auftrag der Gesellschaft an die Schule. Selbstbewusste, eigenständige aber auch selbstreflektierende Schüler sind das Ziel unserer Arbeit.

Team der VS Zeiselmauer, Jänner 2006 (aktualisiert Okt. 2009)

 

 

S C H U L P R O F I L/L E I T B I L D

Volksschule Zeiselmauer – Schule ist MEHR als immer nur lernen….

Eine Schule im Dorf….

Teilnahme und Mitgestaltung von Festen und Feiern, Verlässliche Volksschule…
die Schulgemeinde als Teil der Dorfgemeinschaft.
Gesicherte Angebote in den Schlüsselqualifikationen (Deutsch, Lesen, Mathematik),
Nahtstellenkontakte zu den Kindergärten, zu HS und AHS

Werte sind uns wichtig…

Wir anerkennen Unterschiede und reagieren darauf:
   Integration, Training sozialer Kompetenzen: Höflichkeit, Freundlichkeit, 
   wertschätzender Umgang miteinander
-Schule als LEBENsraum für Kinder:

   Spaß und Freude am Lernen – Motivation als Schlüssel zu lebenslangem Lernen


Gedanken und Inhalte zum Thema „Globales Lernen“:


   Einen eindeutigen Begriff oder eine Definition „Globales Lernen“ gibt es nicht.
   „Es soll vielmehr die Notwendigkeit einer Entwicklung im menschlichen Bewusstsein
   hinsichtlich globalverträglicher und globalverantwortlicher Denkstrukturen,
   Wertvorstellungen und Lernformen zeigen. Die Welt verändert sich ständig,
   und die heranwachsende Generation soll mit den notwendigen Einsichten,
   Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet werden, die sie zur Bewältigung 
   ihrer Aufgaben in einer vernetzten und komplexen Weltgesellschaft braucht 
   und die ihnen helfen, verantwortungsbewusste, mitgestaltungsfähige und handelnde
   Weltbürger zu werden“ (vgl. Neda Forghani 2001 - Globales Lernen).

Globales Lernen erfordert verschiedene Kompetenzen:

 · Personale Kompetenz: Selbstvertrauen, Bewusstmachung, Ich-Stärke,
   Reflexion von Werthaltungen,...... · Soziale Kompetenz: Kommunikationsfähigkeit, Fähigkeit zu Konfliktlösung,
   Empathie für Fremdes,...... · Methodische Kompetenz: Informationen beschaffen, Themen bearbeiten 
   und präsentieren, kritische Hinterfragung,.... · Fachkompetenz: Wissen Verstehen Urteilen, Zusammenhänge erkennen,
   kritisches Bewerten, Wissen um globale Verflechtungen   
(vgl.Scheunpflug/Schröck 2000, S16ff)

Astrid Lindgren zitiert anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises des
  Deutschen Buchhandels auszugsweise:„In keinem neugeborenen Kind schlummert ein 
  Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem 
  warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl 
  heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, 
  das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist. Je nachdem, 
  ob sie ihm zeigen, was Liebe ist oder aber dies nicht tun. Überall lernt man nur
  von dem, den man liebt’, hat Goethe einmal gesagt, und dann muss es wohl wahr sein.
  Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt,
  gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese 
  Grundeinstellung ein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später
  nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind auch 
  wider Erwarten doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück,
  wenn seine Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt.“ 
  (Karl Gerbel, 1994)  Die Institution Schule kann ihren Beitrag an solcher Entwicklung leisten .

Zeitadäquate Lernformen...

 Lernen mit Hirn, Herz und Hand
 Individualisierung als Unterrichtsprinzip,
 ganzheitliche Förderung

Neue Medien…

 Ausstattung aller Klassen mit Computern mit Internetzugang, Beamer, Homepage

Kreative und musische Erziehung…

 Besuch von Ausstellungen und Museen,
 Kreativprojekte
 Schulchor
 Ausgestaltung des Schulhauses – Leben im Jahreskreis

Unterrichtsprinzip Gesundheitserziehung…

 Gesunde Jause in Kooperation mit dem Elternverein,
 aktive und erfolgreiche Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen
 auf Bezirks- und Landesebene, Schwimmen, Eislaufen 

Ein Herz für unsere Umwelt und für Tiere…

 Schulung von Umweltverständnis und Umweltbewusstsein:
 Exkursionen, Lehrausgänge: Die Natur im Wandel der Jahreszeiten,
 Besuch auf dem Bauernhof, in der Au, im Wienerwald
 Bewusste Mülltrennung in den Klassen

 

 

 

Unsere Schule


Die Volksschule Zeiselmauer, ein Haus mit Geschichte!


Im Zentrum des Ortes, gleich neben der Pfarrkirche gelegen, stellt das Gebäude, seit den großzügigen Umbauten 1998 und 2002, ein wahres Schmuckstück dar.„Die Volksschule Zeiselmauer hat in mehreren Ausbaustufen ein räumliches Konzept und eine Ausstattung erreicht, die beispielgebend sind. Ein Haus des Lernens ist entstanden, in dem ausgezeichnete materielle Grundlagen das pädagogische Bemühen unterstützen. Dieser schöne Rahmen kann nur förderlich sein, das Ziel einer modernen Schule zu erreichen, nämlich den Schülerinnen und Schülern Grundlagen zu vermitteln, die ihnen helfen, ihr Leben zu bewältigen“….
(Regierungsrat Franz Hausleitner, Festschrift zur Eröffnung 2002)
 


Muckendorf und Wipfing bilden mit Zeiselmauer eine Schulgemeinde, das war nicht immer so. Hier ein Auszug aus dem Sachunterrichtsheft einer Schülerin der 3. Klasse (VOL Christa Weiß):Unsere Schule ist mehr als 100 Jahre alt.
Sie wurde im Jahre 1898 unter Kaiser Franz Joseph erbaut.
Das Gebäude hatte nur eine Klasse und eine Lehrerwohnung.
Die Kinder aus Muckendorf und Wipfing besuchten die Schulen in ihrem Dorf.1964 wurde das Schulhaus renoviert und aufgestockt.Seit 1972 besuchen auch die Wolfpassinger Kinder die VS Zeiselmauer.1988 muss die Schule wieder erweitert werden, weil nun auch die Muckendorfer Schüler in Zeiselmauer unterrichtet werden. Bei den Bauarbeiten entdeckte man im Keller Reste eines Turmes, der einstmals zum römischen Lager gehörte. Diese Mauerreste können noch heute hier besichtigt werden.
 

Überreste des Römerturms


1997 wurde die Schule um eine Klasse erweitert, 2001/02 erfolgte der nächste Zubau:
Vier weitere Klassen, ein Bewegungsraum und einer Schulküche im Keller entstanden.„Wichtigstes Ziel ist es, dass sich unsere Kinder in unserer Schule wohlfühlen. Besonders beglückend ist es für uns, wenn ehemalige Schüler zu Besuch kommen und dann feststellen: „Ich bin gerne hier in die Schule gegangen.“
(OSR Inge Faux, Festschrift zur Eröffnung 2002)
 

Die Volksschulgemeinde

Die bemühte und verständnisvolle Unterstützung der verantwortlichen Gemeindevertreter ist Voraussetzung für die großzügige Ausstattung des Schulhauses nach den Anforderungen einer modernen Lernkultur.

Unser Obmann des Schulaussschusses, GR Christoph Friedrich, pflegt freundliche Kontakte zur Schulleitung und hat für alle Anliegen und Wünsche ein offenes Ohr. Die Nachmittagsbetreuung liegt ihm besonders am Herzen. Im Gemeindeamt sorgt die Gemeindesekretärin Frau Sieglinde Kvapil für eine gute Zusammenarbeit.

Auch sie ist eine stets bemühte und engagierte Ansprechpartnerin.


Florianijubiläum

Kisi-Kids anlässlich des Florianijubiläums


Die aktive Beteiligung der Volksschule am Gemeindeleben hat eine lange Tradition. Bei Festen und Feiern, auch bei kirchlichen Ereignissen, leistet unsere Volksschule ihren Beitrag in der Öffentlichkeit. Besonders ist hier der Einsatz von ROL i.R. Herta Sommer und 
OLfWE Maria Androsch zu erwähnen, die in der Gemeinde wohnhaft sind und die Volksschule gerne präsentieren.
 

Unser Leitbild

Der Leitsatz der langjährigen Leiterin OSR Faux ist Motto des Teams der Volksschule geblieben:„Schule ist mehr als immer nur lernen.“Die Volksschule Zeiselmauer will ein freundliches Haus, stets offen und einladend für alle Schülerinnen und Schüler und deren Familien sein. Ein warmer Lebensraum für junge Menschen, ein Ort, wo sie in einer entscheidenden und prägenden Lebensphase umfassende Förderung erfahren und Menschen begegnen, die an ihren individuellen Bedürfnissen aktives Interesse zeigen. Eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung – mit Herz, Hand und Verstand – ist uns ein Anliegen.